Subjektive Seite: „Traumawelten – Dissoziative Identitätsstörung“
Das Seminar befasst sich mit den vielschichtigen Aspekten der Erfahrungswelten von Menschen mit Traumafolgestörungen, Schwerpunkt die Dissoziative Identitätsstörung (DIS), dem Einfluss und der Herausforderung im Leben und der Rolle von Unterstützern im Hilfesystem.
Unser Ziel ist es, gemeinsam ins Gespräch zu kommen, sodass wir ausreichend Zeit für Ihre Fragen und Anmerkungen eingeplant haben.
Im 1. Teil erfahren Sie mehr über die komplexe Erkrankung, die oft missverstanden wird. Als Betroffene berichten wir von unserem Alltag sowie über aktuelle Forschungsergebnisse und Behandlungsmethoden. Wir stehen bereit, um Fragen zu klären und Mythen abzubauen.
Im abschließenden Teil wird das Hilfesystem untersucht. Welche Rolle spielen Unterstützer und wie kann eigenes Handeln besser verstanden werden? Anhand von praktischen Beispielen und persönlichen Erfahrungen wird verdeutlicht, wie wichtig eine adäquate Unterstützung für Betroffene ist und welche Ansätze dabei helfen können, eigene Bedürfnisse zu erkennen und zu artikulieren.
Zielgruppe: An-/Zugehörige und Fachpersonen, die mehr über diese Lebenswelt erfahren möchten
Anzahl: bis zu 15 Personen
Dauer: 9.00 – 12.00 (3 Stunden inkl. Pause)
Termin: Freitag, 02.04.2027
Dozentinnen:
Catharina Flader & Julia Kistner

